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OZ | Alles Familie! - Schule in MV geht los

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Liebe Leserinnen und Leser,
ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Tag am Gymnasium erinnern. Großes Gewusel, ich kannte niemanden. Als ich endlich auf meinem Platz saß, wurde ich von meinem neuen Sitznachbarn mit den Worten begrüßt: “Zum Glück kein Mädchen.” Wir sind später beste Freunde geworden und auch unsere Einstellung zu den Mitschülerinnen sollte sich sehr schnell ändern.
Bald stehe ich mit meinen Kindern selbst vor der Herausforderung, die richtige Schule zu finden. Dieser Newsletter soll allen Eltern in der gleichen Situation eine Hilfe sein. Wir haben uns die weiterführenden Schulen in Rostock, Stralsund, Wismar und Greifswald genau angeschaut, sie miteinander verglichen und Vor- und Nachteile aufgelistet. Auch erklären wir, anhand welchen Kriterien überhaupt entschieden wird, welches Kind an einer Schule angenommen wird.
Klassengröße, thematische Ausrichtung, Freizeitangebote und natürlich die Entfernung zur Wohnung - bei der Schulwahl gibt es unendlich viel zu beachten. Hier erzählen zwei Familien aus Vorpommern-Greifswald, wie sie die Sache angegangen sind und was am Ende entscheidend für sie war. Eine Greifswalder Familie hat sich hingegen für eine Privatschule entschieden - hier erzählen sie, warum sie das gemacht haben und was sie dafür bezahlen.
Noch emotionaler als der Gang zur weiterführenden Schule ist natürlich der allererste Schultag. Tausende Schüler in Mecklenburg-Vorpommern haben ihn am Montag erlebt. Einige allerdings leider nicht, denn sie mussten in Quarantäne - die Geschichte dazu gibt es hier.
Für mich wurde damals ein großes Fest auf dem Dorf meiner Großeltern veranstaltet, wo gefühlt jedes Kind aus der Umgebung Gast war. Für die Schüler in diesem Jahr musste wegen Corona alles eine Nummer kleiner ausfallen. Schön war es trotzdem, wie etwa diese Geschichte über Anastasia und Tabea-Sophia und aus Grevesmühlen zeigt. Weitere Geschichten und Fotos von Schuleinführungen im ganzen Land, findet ihr weiter unten in diesem Newsletter.
Übrigens gibt es einigen Corona-Zettelkram zum Schulstart zu beachten. Wer da noch Hilfe braucht, hier haben wir alle Infos zusammengetragen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht,
Alexander Müller
Stellvertretender Chefredakteur

Für unsere Abonnenten

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Die wichtigsten Antworten zur Schulwahl

Kaum ist der Sommerurlaub vorbei, steht für viele Eltern in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Entscheidung an: Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind? Spätestens bis zum Herbst ist nämlich bei den meisten Städten und Landkreise eine Anmeldung nötig. Die OSTSEE-ZEITUNG beantwortet die wichtigsten Fragen:
Ab wann gilt für Kinder in MV die Schulpflicht?
Stichtag ist der 30. Juni: Für alle Kinder, die bis zu diesem Tag das sechste Lebensjahr vollenden, beginnt die Schulpflicht am 1. August desselben Jahres. „Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können aber auch Kinder in die Schule aufgenommen werden, die bis zum 30. Juni des darauffolgenden Jahres sechs Jahre alt werden und dafür die körperlichen, geistigen und verhaltensmäßigen Voraussetzungen mitbringen“, erklärt Henning Lipski, Sprecher des Schweriner Bildungsministeriums.
Auch eine Rückstellung, also die spätere Einschulung des Kindes, ist möglich – auf Antrag der Erziehungsberechtigten und nur aus „erheblichen gesundheitlichen Gründen, die einen erfolgreichen Schulbesuch nicht erwarten lassen“, so Lipski. Bei der Entscheidung würden auch der Zentrale Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie und das Ergebnis der schulärztlichen Untersuchung einbezogen.
Welche Schule darf ich wählen?
In MV haben Kinder und ihre Eltern bei der Grundschule Anspruch auf Aufnahme in die örtlich zuständige Schule – das ist immer die, in deren Einzugsbereich die Kinder ihren Wohnsitz haben. „Der Einzugsbereich einer Schule ist grundsätzlich das Gebiet des Schulträgers. Die Landkreise und kreisfreien Städte können abweichend für die Schulen auf ihrem Gebiet Einzugsbereiche festlegen“, beschreibt Lipski die Zuständigkeit.
Diese Regeln gelten aber nur für kommunale Grundschulen. Eltern, die sich für eine private Grundschule entscheiden, können frei wählen und müssen dann die jeweils geltenden Anmeldebedingungen beachten. Teilweise liegt der Meldeschluss dann aber auch schon weit vor dem der staatlichen Schulen.
Ist unsere Schulwahl garantiert?
Der Anspruch bezieht sich immer nur auf die örtlich zuständige Schule – also die dem Wohnort naheliegendste. Wollen Eltern ihr Kind auf eine Schule in einem anderen Stadtteil oder eine andere Gemeinde schicken, dann können sie das bei der Anmeldung angeben. Einen Anspruch, also eine Platzgarantie, haben sie in diesem Fall aber nicht. Denn auch wenn Eltern laut Grundgesetz das Recht auf die Schulwahl für ihre Kinder haben, wird der staatliche Erziehungsauftrag in diesem Fall juristisch gleichgestellt.
Doch es gibt durchaus Gründe, die für die Aufnahme eines Kindes in einer anderen als der zuständigen Grundschule sprechen: „Wenn beispielsweise die zuständige Schule aufgrund der Verkehrsverhältnisse nur unter erheblichen Schwierigkeiten zu erreichen ist. Oder wenn der Besuch einer anderen Schule dem Schulpflichtigen die Förderung spezieller Interessen oder Fähigkeiten erheblich erleichtern würde oder besondere soziale Umstände vorliegen“, nennt Lipski die im Schulgesetz erwähnten Ausnahmen.
Welche weiterführende Schule nehmen?

Wir erklären, worin sich die weiterführenden Schulen in Rostock, Stralsund, Wismar und Greifswald unterscheiden. So können Eltern besser einschätzen, welche davon die richtige für ihr Kind ist.
Grundschule – und nun? Weiterführende Schulen in Rostock im Vergleich
Grundschule beendet – und nun? Wismars weiterführende Schulen im Portrait
Stralsund: Grundschule und nun? Weiterführende Schulen im Vergleich
Greifswalds weiterführende Schulen im Porträt: Wohin nach der Grundschule?
Der Schluss-Schmunzler

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